GESCHICHTE

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Im Sommer 1994 entschlossen sich ein paar junge Hergiswiler dazu, die Hergiswiler Fasnacht mit einer neuen Gugge zu beleben. Aus dieser Idee wurde am 2. Oktober 1994 offiziell der Schärbähufä gegründet. Diesen 28 "Möchte-gern-Guggern", welche von Musik und Instrumenten wirklich keine Ahnung hatten, musste nun also das "guggen" beigebracht werden. Sie besorgten sich Instrumente aus dem Trödelladen oder sonst woher und starteten zur 1. Probe, was dann auch schon den Namen "Schärbähufä" einbrachte. Aus dem anfänglich musikalischen Scherbenhaufen entwickelte sich dann aber schon bald ein gepflegter kakaphonischer Sound. Und mittlerweile kann sich die Gugge sehen und hören lassen. Wir sehen uns als Nidwaldner-Gugge mit eigenem Stil, was sich auch jedes Jahr in der Wahl des Sujets, der Form des Gwändli's und der selbst entworfenen Plaketten von den anderen Nidwaldner-Guggen abhebt. Um den Arbeitsaufwand aber trotzdem in Grenzen zu halten, entschloss sich die Gugge von Anfang an, keine Masken/ Grinden anzufertigen. Die gewonnene Zeit dafür aber mit voller Hingabe in Gwändli und Plaketten zu investieren. Mittlerweile besteht der Schärbähufä aus 35 aktiven Mitgliedern. Zusammen mit der anderen Hergiswiler Gugge, den Lopper Gnome, organisiert man jedes Jahr anfangs Januar zusammen die Fasnachtseröffnung in Hergiswil. Im Sommer zudem seit mehreren Jahren auch das traditionelle Uferfäscht direkt am See. Priorität hat aber immer noch das Beleben der Hergiswiler Fasnacht für Jung und Alt. Wo er kann, leistet der Schärbähufä auch unter dem Jahr gerne seinen Beitrag zum Dorfleben und ist immer für ein Fest zu haben. Ob als Organisator oder auch als Gast mit grosser Ausdauer.